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DJ Tomekk

DJ Tomekk (* 11. Oktober 1975 in Krakau, bürgerlich Tomasz Kuklicz) ist ein polnischer Hip-Hop-DJ und Musikproduzent. DJ Tomekk ist in der US-amerikanischen und deutschen Hip-Hop-Szene seit den 1990er Jahren aktiv. Er arbeitete als Moderator bei Kiss FM Berlin, 1 Live und Jam FM und war in Deutschland als Moderator bei MTV (MTV Streetlive) und VIVA zu sehen.

StadtBerlin
ArtistsDJ
Buchbar-
GenreHip Hop
KlarnameTomekk, DJ
Webwww.djtomekk.com
Wikipediaen.wikipedia.org/wiki/DJ_Tomekk
Instagramwww.instagram.com/djtomekk1
SoundCloudsoundcloud.com/djtomekk
YouTubewww.youtube.com/channel/UCh1dWhWWJ_y-MUHk-3DHqHA
LandDE

Acta Deck Noir 1200

YouTube

ACTA NOIR

Biografie

KlarnameTomekk, DJ
Jahrgang1975

DJ Wiki zu DJ Tomekk

Wikipedia

DJ Tomekk (* 11. Oktober 1975 in Krakau, bürgerlich Tomasz Kuklicz) ist ein polnischer Hip-Hop-DJ und Musikproduzent. DJ Tomekk ist in der US-amerikanischen und deutschen Hip-Hop-Szene seit den 1990er Jahren aktiv. Er arbeitete als Moderator bei Kiss FM Berlin, 1 Live und Jam FM und war in Deutschland als Moderator bei MTV (MTV Streetlive) und VIVA zu sehen. DJ Tomekk wurde weltweit auf über 500 verschiedenen Tonträgern veröffentlicht.

Die frühe Jugend

Tomekk wurde in Krakau geboren. Sein Vater war ein Pianist und seine Mutter eine bildende Künstlerin. Im Alter von zehn Jahren begegnete Kuklicz zum ersten Mal einem DJ und ließ sich vom „Deejaying“ begeistern. Im selben Jahr emigrierte sein Vater nach Deutschland und er folgte ihm nach West-Berlin, wo er in Wedding lebte und das Diesterweg-Gymnasium besuchte. Als sein Vater fünf Jahre später starb, war der damals 15-Jährige auf sich allein gestellt. Die Obhut übernahm die Stadt Berlin und Tomekks Zuhause für die letzten drei Jahre bis zur Volljährigkeit wurde das Kinderheim „Frohsinn“ im Berliner Stadtbezirk Wedding. In dieser Zeit lernte er den fünf Jahre jüngeren Sido kennen, der ihm später den Song T.O.M.E.K.K. auf dem Album Numma Eyns widmete. Tomekk war in der Berliner Graffiti-Szene unterwegs, wo er einen Graffiti-Preis gewann.

Plattenvertrag und eine eigene Radioshow

Im Alter von 15 Jahren erhielt er seinen ersten Plattenvertrag bei dem Label Stuff Records und veröffentlichte 1991 die Single OC featuring MC Mis One mit den Songs Wait In Love For You und Art Gangster Rap. Januar 1993 startete der Berliner Sender Kiss FM unter dem Motto „Only Black Music“ aus einer Backstube in Neukölln. Der siebzehnjährige Hip-Hop-DJ Tomekk bekam seine eigene Hip-Hop-Radioshow, die er „Boogie Down Berlin“ nannte.

Erfolg in Amerika

2000 bis 2010

2011 bis heute

Kontroversen

Anfangs wurde Tomekk von der deutschen Hip-Hop-Gemeinde ein „Sell Out“ vorgeworfen, der Ausverkauf der alternativen Hip-Hop-Szene an ein Mainstream-Publikum. Er produzierte nicht nur die Alben zahlreicher Künstler, auch außerhalb seines Genres, sondern auch Musik für Kampagnen, zum Beispiel für Marken wie Langnese des Konzerns Unilever. DJ Tomekk war somit eines der ersten Gesichter der Kommerzialisierung des deutschen Hip-Hop. Erst nach und nach zogen deutsche Hip-Hop-Künstler und Labels nach. Im Jahr 1999 wurde DJ Tomekk von Samy Deluxe gebattlet, woraufhin ihm Tomekk vorwarf, nur mediale Aufmerksamkeit auf dessen damaliges Albumrelease lenken zu wollen. Im Januar 2008 nahm DJ Tomekk als Kandidat an der dritten Staffel der RTL-Show Ich bin ein Star, Holt mich hier raus! teil, die er jedoch vorzeitig verlassen musste, weil er in einem Privatvideo mit Hitlergruß zu sehen war. Das Video soll Komiker Oliver Pocher der Bild zugespielt haben. Aus der Sicht von DJ Tomekk stellte dies aber lediglich „dummes Witz-Gelaber“ dar und er verwies darauf, dass er mit einer schwarzen Frau verheiratet sei und keinerlei rassistisches oder rechtes Gedankengut hege. Gegen die falsche Darstellung und Berichterstattung seiner Parodie wehrte sich Tomekk anwaltlich. Im Rahmen eines Vergleiches wurde vereinbart, dass RTL die Behauptung eines absichtlichen Hitlergrußes fallen lässt und DJ Tomekks gesamte Gage an die Musik- und Kunstschule Havelland spendet. Im Jahr 2018 beschäftigte sich der Medien- und Sprachwissenschaftler Frederik Weinert ausführlich mit dem Phänomen von Medienopfern und zeigt im Falle DJ Tomekk in zwei seiner Werke ausführlich auf, wie Informationen durch Medien bearbeitet, aufbereitet und zeitlich lanciert wurden, um mediale Aufmerksamkeit und damit verwertbare Quoten zu erzeugen.

Diskografie

Studioalben

Auszeichnungen

Veröffentlichungen

DJ Tomekk: Ich lebe für Hip Hop: Die Autobiographie. Wilhelm Heyne Verlag, München 2020, ISBN 978-3-453-21805-5.

Interviews

Bibliografie

Diskografie

Discogswww.discogs.com/artist/81419-DJ-Tomekk
MusicBrainzmusicbrainz.org/artist/eb798094-4b37-4e82-b91e-5fb9bdc9e5b0

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